Für den Bau eines großen Wasserkraftwerks sollen mehrere Dörfer, darunter Matjora, von einem riesigen Stausee überschwemmt werden.
Sittten und Gebräuche, der alte Ikonenbaum, die hölzernen Bauernhäuser, die Lieder und die Gastfreundschaft zeugen von jahrhundertealten Traditionen einer Bauernkultur in Matjora. In diese Welt bricht der Vollzugsbeamte Voronzow mit seinem Evakuierungskommando ein, das sich sofort an die Zerstörung des Friedhofs macht und damit den ersten Widerstand der Bauern provoziert.
Zu den Einwohnern des Dorfes gehört die alte Darja, deren Leben und Sein unlöslich mit Matjora verwurzelt ist. Stur weigert sie sich, ihr Haus zu verlassen, selbst, als fast alle bereits das Dorf verlassen haben und der Überflutungstermin bevorsteht. Warum soll man das Alte für etwas Neues opfern, wenn doch beides miteinander existieren könnte?

 

Teilen

Drucken

RSS-Feed