„Einberufungen“
„Einberufungen“
Dokumentarfilm
Der Film stellt das Thema allgemeine Wehrpflicht in seiner Gesamtheit dar. Die Dokumentation skizziert filmisch die Geschichte und die damalige Bedeutung der Wehrpflicht in Deutschland. Obwohl er 1992, also vor 34 Jahren, mit Hilfe der Berliner Filmförderung, produziert wurde, ist er immer noch zeitgemäß. Interessante und bekannte Persönlichkeiten, der Schriftsteller Gerhard Zwerenz, die Theologin und Schriftstellerin Dorothee Sölle, der Leiter des Militärhistorischen Forschungsinstituts Manfred Messerschmidt, Darmstädter Signal, Peter Riedesser usw. kommen hier u.a. zu Wort.
Der Film wurde wegen seiner „antimilitaristischen Radikalität“ leider nie im deutschen Fernsehen gezeigt. Aber auf div. anderen Veranstaltungen und in Kinos.
Gleichzeitig wird der persönliche Werdegang eines damaligen Berliner Totalverweigerers aufgezeigt. Einberufungen gibt in gestraffter Form Auskunft und bietet Hintergrundinformationen über die verschiedenen Aspekte der Wehrpflicht (Kriegs- und Zivildienst, Totalverweigerung, Zwangsverpflichtungen für Frauen, Notstandsgesetzgebung, Desertion, Militärpsychologie, Militärstrategie und Widerstandsformen gegen Wehrpflicht und Militär).
Länge: 75
Der Eintritt ist frei, Spenden sind erwünscht