Deutschland in der Deindustrialisierung – Ursachen, Folgen und Alternativen
Die Demontage der industriellen Basis Deutschlands vollzieht sich insbesondere als Resultat von geopolitischen Entwicklungen, der sogenannten Energiewende und einer ideologisch verengten Wirtschaftspolitik. Spätestens mit der Abschaltung und teilweisen physischen Zerstörung der Nord-Stream-Pipelines und dem damit erzwungenen Verzicht auf preiswerte Primärenergieträger wurden die Fundamente der deutschen Wirtschaft längerfristig beschädigt. Was oberflächlich als Transformation deklariert wird, entpuppt sich als strukturelle Deindustrialisierung. Während kapital- und energieintensive Schlüsselindustrien mangels Wettbewerbsfähigkeit abwandern, gerät die Wirtschaft zunehmend in die Abhängigkeit globaler Finanzinvestoren wie BlackRock & Co. Hinzu kommen tiefgreifende Fehlentwicklungen im Bereich von Bildung und Forschung. Welche Folgen hat dies für die deutsche Wirtschaft und den gesellschaftlichen Wohlstand? Welche konkreten wirtschaftspolitischen Alternativen sichern die industrielle und technologische Souveränität des Landes, um langfristig wieder eine stabile, gesunde und sozial gerechte gesellschaftliche Entwicklung zu ermöglichen? Diese und weitere Fragen sollen am Abend diskutiert werden; das Publikum ist herzlich eingeladen, sich daran zu beteiligen.
Anmeldung auf kulturkreis-pankow.de.